Chor KlangArt Ebergötzen

Wir fliegen aus! 

Chorwochenende 2009 in Hahnenklee – Bockswiese

Traditionell findet am zweiten Wochenende im November eines jeden Jahres zur Vertiefung unserer Chorarbeit ein gemeinsames Chorwochenende statt. In 2009 trafen sich 28 „Klangartisten“ in der Zeit von Freitag, dem 13.11. bis Sonntag, dem 15.11., in Hahnenklee – Bockswiese im Harz.

 

   

 

morgendliches Aufwärmen

 

 

 

Wie üblich und preislich angemessen hatten wir Quartier in der dortigen Jugendherberge bezogen. In dieser Jahreszeit sind die Jugendherbergen nur schwach belegt, was wichtig ist, um den Chorgesang ungestört zu üben.

 

 

Die Übungszeiten waren Freitag Abend nach dem Abendessen, Samstag Vormittag und Abend sowie Sonntag Früh, jeweils etwa 2 – 2 ½ Stunden. Unsere Chorleiterin Andrea hatte wie immer ihr Keybord mitgebracht und zahlreiche Noten, so dass wir einen Großteil unseres kompletten Repertoirs singen und üben konnten.

 

   

 

Nach den abendlichen Übungsstunden hockten wir noch lange bei Wein, Bier und anderen Getränken und Knabbereien, Skat und anderen Spielen und ausführlichen Gesprächen bis tief in die Nacht beisammen, das fördert die Gemeinschaft und man lernt sich untereinander besser kennen.

 

 

 

Am Samstag Nachmittag war „frei“. Da bot sich für die ausdauernden Wanderer unter uns, die auch vorsorglich festes Schuhwerk mitgenommen hatten, eine ausgedehnte Wanderung über den Auerhahn nach Goslar an mit anschließender Führung unseres Chormitglieds Christoph Binnewies durch seine mittelalterliche Heimatstadt. Viele prachtvolle und schmucke Häuser zeugen von dem durch Jahrhunderte langen Erzbergbau (Rammelsberg) verblichenen Reichtum der ehemals Freien Reichsstadt und Kaiserstadt Goslar.

Diejenigen, die nicht so gut zu Fuß waren, unternahmen einen Spaziergang nach und durch den Kurort Hahnenklee mit dem besonderen Highlight der norwegischen Stabkirche. 

Unsere nächste Chorfreizeit wird uns im Februar 2011 in die Nähe von Bad Karlshafen führen, darauf freuen wir uns schon sehr.

 

Chorwochenende 2011 in Helmarshausen

Üblicherweise findet das gemeinsame Chorwochenende am zweiten Wochenende im November statt. Diesmal wurde es verschoben auf den 4. bis 6. Februar 2011. Nach den bisherigen guten Erfahrungen mit Jugendherbergen trafen sich 34 Klang-artisten in der JH in Helmarshauesen, um die Chorarbeit zu vertiefen aber auch um neue Wege zu beschreiten.

Helmarshausen, heute ein Stadtteil von Bad Karlshafen ist ein eher unscheinbarer Ort am Rande des Reinhardswaldes im Diemeltal. Im Mittelalter hatte dieser Ort jedoch ausgehend von einer Benediktiner-Abtei eine große Bedeutung. Dort wurde um 1180 von dem Mönch Herimann das berühmte und sehr kostbare Evangeliar des Welfen-Herzogs Heinrichs des Löwen geschaffen. Teile davon sind als Faksimile-Ausgabe in der Stadtkirche zu sehen. Überragt wird der Ort von der Krukenburg mit Bergfried und der gut erhaltenen Ruine einer Kirche, die um 1200 n.Chr nach dem Vorbild der Heilig-Kreuz-Kirche zu Jerusalem mit kreuzförmigem Grundriss erbaut wurde. 

Nach unseren Konzerten im Januar mit geistlicher Chormusik sollte für dieses Chorwochenende ein anderer für viele von uns auch neuerer Schwerpunkt gesetzt werden, nämlich „ Pop“.Dazu hatte unsere Chorleiterin Andrea Schmülling Andre Wenauer aus Hattorf, Kr. Osterode eingeladen. Er führte uns mit Engagement, Temprament und viel Musikalität unterstützt durch ein Klavier in die Stilrichtung Pop und Swing ein. Dazu gehörten neben dem Gesang vor allem auch die für dies Musik charakteristischen rhythmischen Bewegungen, was von den Klangartisten ein hohes Maß an Koordination abverlangte. Andre Wenauer war ein super Lehrmeister!

Die Übungszeiten waren umfangreich: Freitag Abend nach dem Abendessen etwa 3 Stunden, Samstag Vormittag, Nachmittag und Abend nur unterbrochen von den Mahlzeiten und kurzen Pausen sowie am Sonntag Vormittag.

Übrigens das Essen war wohlschmeckend und reichhaltig, meist dargeboten als Bufett mit reichlicher Auswahl, ganz anders als es die Älteren unter uns in ihrer Jugendzeit als übliches Jugendherbergsessen kennen gelernt hatten. Nach dem abendlichen Übungsstunden saßen wir noch lange bei Wein, Bier, Snacks, Skat und anderen Spielen und zu ausgiebigen Gesprächen bis weit nach Mitternacht zusammen. Das fördert die Gemeinschaft ungemein. Der frühe Samstag Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die einen ruhten sich von der langen Nacht aus, andere nutzten die Zeit für eine Besichtigung der Krukenburg und der ehemaligen Klosteranlage.